Neue Genossenschaft hilft Roma-Familien
Die Wohnungsgenossenschaft „Cher Neo“, die einige engagierte Rheinhauser gerade neu gegründet haben, hilft integrationswilligen Zuwandererfamilien aus Südosteuropa bei der Suche nach einem neuen Zuhause.
Die Wohnungsgenossenschaft „Cher Neo“, die einige engagierte Rheinhauser gerade neu gegründet haben, hilft integrationswilligen Zuwandererfamilien aus Südosteuropa bei der Suche nach einem neuen Zuhause.
Im sogenannten Roma-Haus in den Peschen in Duisburg-Rheinhausen leben etwa 200 Menschen aus ganz Europa. Seit zwei Wochen ohne Strom und warmes Wasser. Merisor Baicu, Ehefrau Sita und die neun Kinder sitzen jeden Abend mit einer Kerze in der dunklen Wohnung. Kochen geht nicht, Duschen klappt nur mit kaltem Wasser.
Familie Butu hat fast zwei Jahre in dem sogenannten „Problemhaus“ in den Peschen in Duisburg-Rheinhausen gewohnt. Vater, Mutter und vier Kinder aus Rumänien. Doch der Druck des Vermieters, der Müll, der Ärger mit den Nachbarn und die Angst vor fremdenfeindlichen Übergriffen treibt die Familie weg.
In Duisburg sind sie alle zu Hause: der türkische Einwanderer, die Flüchtlingsfamilie aus Rumänien, die Kranken, die Schwachen. Diese Botschaft vermittelt das Junge Ensemble Ruhr bei seinem Konzert auf dem König-Heinrich-Platz.
Presseinformation des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung – Mit großer Beunruhigung nimmt das Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) die aktuellen Entwicklungen rund um die Häuser In den Peschen 3-5 in Duisburg-Rheinhausen zur Kenntnis. Prof. Dr. Siegfried Jäger fordert die Stadt Duisburg auf, ihrer sozialen Verantwortung endlich gerecht zu werden.
Es ist Zeit zu danken für den guten Weg, denn mit großem Bedauern sehen wir die Familien ziehen, mit denen wir im letzen Jahr in zahlreichen Zusammenhängen, künstlerischen, Sport- und Bildungsprojekten, in Schulen und Gemeinden zusammen gearbeitet und vieles geteilt haben: Sorgen und Hoffnungen, dramatische und wunderbare Momente.